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Bühnenbau

Sobald mit Saisonende im Herbst die Entscheidung für die Inszenierungen der nächsten Saison gefallen ist, beginnt die Arbeit für das Bühnenbau-Team. Eine Kulisse muss entworfen werden, die mit geringem Umbauaufwand sowohl für das Kinder- als auch für das Erwachsenenstück einsetzbar ist und die stückbezogenen Spielorte widerspiegelt. Es beginnen die ersten Aufräumarbeiten und die Bühne muss winterfest gemacht werden. Bauten werden abgerissen oder schon für den Umbau im Frühjahr vorbereitet, Reparaturen, die den Spielbetrieb gestört hätten, werden durchgeführt.

Mit Beginn der Außenproben im Frühjahr müssen die neuen Kulissen soweit stehen, dass man dort unter realen Verhältnissen proben kann. So wird jedes Wochenende – wenn Wind und Wetter es einigermaßen zulassen – von morgens bis abends gesägt, geschraubt, gebohrt, Bretter werden geschleppt, Erde wird bewegt, Beton gegossen und noch vieles mehr.

Je näher die Termine der Premieren kommen, desto detaillierter werden die Arbeiten. Hier und da fehlt noch eine Kleinigkeit, muss etwas geändert werden oder braucht noch den letzten Schliff. Spachtel- und Malerarbeiten stehen an, Requisiten und Ausstattung kommen dazu.

Der Großteil der Kulissen wird von vielen fleißigen Händen in Eigenleistung erstellt, nur bei größeren Projekten wird das manches Jahr ein Teil der Arbeiten an regionale Unternehmen vergeben. Die Umbauten zur Individualisierung für die einzelnen Stücke werden von Schauspielern, Technikern und Bühnenbauern vor jeder Aufführung vorgenommen. Und nach der Saison ist wie immer vor der Saison.